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Auffangstelle

Im Jahre 1995 begann sich eine mehr oder weniger stabile, einander verbundene Gruppe von Hundebesitzern zusammenzufinden, die die Gründung einer Interessenschutzorganisation immer wieder zur Sprache brachten. Auf dem Programm standen vor allem Beratungen, Besprechung von Problemen bei der Ausbildung und der Haltung, die Veranstaltung gemeinsamer Hobbyprogramme und ein Veranstaltungsplan. Nach dem Finden der richtigen Organisationsform und der Formulierung des Statuts wurde am 28. April 1998 im Kulturhaus der Verein der Hundefreunde mit 14 Mitgliedern gegründet.

Die gerichtliche Registrierung erfolgte im August. Nun suchten wir nach einem Gelände,wo wir unsere Programme umsetzen konnten, ohne Andere zu stören. Nach kurzer Suche fanden wir das verlassene, vernachlässigte Gelände des ehemaligen Militärschießplatzes am geeignetsten. Auf abenteuerliche Weise mieteten wir, später erwarben wir die Fläche als Eigentum über eine Ausschreibung von der Direktion für Vermögensfragen beim Schatzamt, die noch heute kontrolliert, ob wir die Fläche gemäß der Ausschreibung nutzen.

Mitte 2002 passten wir unser Statut und unseren Betrieb dieser gemeinnützigen Tätigkeit an, seitdem können uns unsere Sympathisanten auch 1% ihrer Steuer zur Verfügung stellen.Dem ist es zu verdanken, dass es uns gelungen ist, mehr todgeweihte Hunde zu retten und für sie ein neues, liebevolles Zuhause zu finden. Die in den umliegenden Orten und in Szentgotthárd streunenden Hunde können – in bestimmten Grenzen – ein Zuhause finden.

Das wissen die Selbstverwaltungen und auch immer mehr Bürger aus der Bevölkerung und rufen uns. Wir bemühen uns für die streunenden Hunde die beste Lösung zu finden. In der letzten Zeit ist es uns mit der tatkräftigen Hilfe der örtlichen Selbstverwaltung gelungen, die Fläche einzuzäunen, wir bauten eine Hindernisstrecke, entfernten das Gestrüpp und fällten zur Gefahr werdende Bäume. Auf uns wartet noch viel Arbeit, damit wir die in unsere Pläne aufgenommen Umbauten durchführen und neue Zwinger schaffen können. Wir freuen uns auch weiterhin auf die Hilfe von Ämtern und Privatpersonen. Man kann zum Wohle aller mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, wie das Leben von Mensch und Hund vorbildlich aufeinander abgestimmt werden kann.